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Re: AW: Spamhaus PBL



On Sun, 2007-01-14 at 23:46 +0100, Peter J. Holzer wrote:
[...]
> ich hab mir vor ein paar Jahren mal überlegt, ob einen Aufsatz mit dem
> provokanten Titel "Closed relays considered harmful" schreiben soll.
> 
> Grundthese: Dadurch, dass es keine Relays zwischen Organisationen mehr
> gibt (jeder nimmt nur Submissions von den eigenen Usern entgegen und
> stellt direkt an den MX des Empfängers zu; umgekehrt nimmt jeder MX nur
> Mails an die eigenen User an), ist jeder MX gezwungen, prinzipiell von
> jedem Mails anzunehmen (nur, wenn er guten Grund zur Annahme hat, dass
> das ein Böser ist, kann er ablehnen).
> 
> Besser wäre eine Usenet- (oder UUCP-)artige Struktur: Jeder kennt seine
> Nachbarn und relayt für die (in beiden Richtungen), aber nur für die.
> Wer sich nicht an die Spielregeln hält, wird bald feststellen, dass er
> keine Nachbarn mehr hat (meint der Optimist in mir).

und der Realist in mir meint:
Naja, und die Postmaster von aon.at, chello.at und inode.at peeren
miteinander und den Großen aus dem Ausland und der Rest der Welt ist
zuviel administrativer Aufwand, als das er sich rechnen würde. Außer man
bezahlt den Aufwand.

> Das Mail-Routing wäre natürlich etwas komplexer als bisher (hüstel).

Ja, es braucht dann richtige Mailrouting-Daemons o.a.

	Bernd
-- 
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